21.04.2012
Bericht von Franz Haselbeck
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Schachverein schafft Klassenerhalt
Verbleib in der Regionalliga Südost gesichert –
überraschender Erfolg in der Schlussrunde beim Tabellenvierten Gräfelfing
Nun ist es
amtlich! Nach Abschluss der Punkterunde und Feststellung der Absteiger aus den
höheren Klassen ist der Verbleib der Deggendorfer Schachspieler in der
Regionalliga auch für die kommende Saison gesichert. Im Gegensatz dazu mussten
die Nachbarvereine aus dem Rottal (Absteiger aus der Oberliga mit der 1. und der
Regionalliga mit der 2. Mannschaft) und Landshut (Absteiger aus der Landesliga)
in der Schlussrunde ihre lange gehegten Hoffnungen begraben. Zusammen mit den
Landshutern sowie dem Aufsteiger Röhrnbach vertreten damit künftig mit drei
Teams den Niederbayerischen Schachbund in der Regionalliga Südost und hoffen,
der oberbayerischen Dominanz erfolgreich begegnen zu können.
Ohne Belang,
so sollte es sich hinterher herausstellen, war das Ergebnis im letzten
Auswärtsspiel gegen den SK Gräfelfing. Ungemein spannend und von einem mehr als
kuriosen Verlauf gekennzeichnet war es allemal. Dabei trafen die Deggendorfer
mit ihrem quasi „letzten Aufgebot“ auf einen Gegner, der nominell an jedem Brett
mit 100 DWZ-Punkten besser gewertet und damit klar favorisiert war. Kurz gesagt:
die Niederbayern waren in der Saison noch nie so schlecht, Gräfelfing hingegen
noch nie so gut aufgestellt.
Nützen sollte
es ihnen allerdings wenig. Denn das Team um Mannschaftsführer Huber Firlbeck,
der an Brett 2 ebenso wie Petar Krstic (1) und Ersatzmann und Vereinsvorstand
Franz Schmidbauer (8) ungefährdet und rasch eine sichere Remisstellung
erreichte, warf von Anfang an eine fulminante Kampfkraft und nie nachlassenden
Einsatzwillen in die Waagschale und glich damit die zweifellos vorhandenen
schachlichen Defizite aus. Als ersten gelang dies Franz Haselbeck, der seine
taktisch auf Messers schneide stehende Partie stets unter Kontrolle behielt –
was allerdings erst die häusliche Computeranalyse zeigte –, am Ende in klar
besserer Stellung jedoch einem „Mattgespenst“ vergeblich nachlief und Remis
durch Dauerschach zuließ, was seinen Gegner jedoch dermaßen verwirrte, dass er
es in den letzten Sekunden seiner Bedenkzeit verabsäumte, dieses auch zu
reklamieren und statt dessen die Partie durch Zeitüberschreitung verlor.
Gräfelfing zeigte sich davon jedoch noch unbeeindruckt und wandelte den
Rückstand durch Erfolge von Martin Luft gegen Rainer Tauber (Brett 6) und Jürgen
Hofmann gegen Ludwig Bielmeier (3) in eine 3,5–2,5-Führung um.
Und auch die
beiden Schlusspartien von Alexander Stadler gegen Helge Uhlmann und Andreas
Krauß gegen FIDE-Meister Joachim Olbrich (7) standen für die Deggendorfer zwar
nicht unbedingt schlecht, ganze Punktgewinne jedoch schienen nach einer
Spielzeit von 5 Stunden nur noch durch ein Wunder möglich. Dass die Gräfelfinger
selbst für ein solches sorgen würden, damit hatte im Deggendorfer Lager
allerdings niemand gerechnet. Warum sie ihre kaum zu verlierenden Stellungen
derart überzogen, dass sowohl Stadler nach dem Gewinn zweier Bauern als auch
Krauß nach einem völlig falsch berechneten Damenopfers seines Gegenüber ihre
Partien mühelos gewinnen konnten, wird wohl ewig ihr Geheimnis bleiben. Wie auch
immer, nachdem der überzeugend agierende Andreas Krauß auch die letzten Klippen
seiner Zeitnotphase umschifft und Olbrich zur Aufgabe gezwungen hatte, stand für
Deggendorf ein nie erwarteter, glücklicher, aber keinesfalls unverdienter
4,5–3,5-Erfolg fest. Leider liefen alle anderen Paarungen gegen die
Donaustädter, aber der schon zuvor feststehende 8. Platz reichte am Ende für den
Klassenerhalt. Meister wurde der SC Unterpfaffenhofen, dem ein 4–4 gegen die
punktgleichen Trostberger genügte, um mit dem Minimalvorsprung von genau einem
halben Brettpunkt diesen Erfolg zu sichern und in die Landesliga aufzusteigen.
Erfolgreich
war nach einer längeren Durststrecke auch Deggendorf III, das sich mit 1–5
souverän und ohne Einzelniederlage gegen Ortenburgs Dritte durchsetzen konnte.
Karl Hilmer und Robert Haselbeck remisierten an den Spitzenbrettern, Rudolf
Veitl, Alexander Lenhard, Thomas Bertold und Timo Bösl sorgten mit Siegen für
das deutliche Ergebnis. Einen schönen Einzelerfolg feierten vor kurzem Alexander
Stadler und Ludwig Bielmeier. Beim BSGW-Open in Erlangen, das traditionell für
Teilnehmer bis 2100 offen ist, erreichten sie jeweils 4,5 Punkte aus 5 Partien
und belegten gemeinsam Rang 2 und 3; lediglich der für Illmünster startende
Leonhard Knoblauch erreichte mit vollen 5 Zählern ein besseres Ergebnis.
FH
Abbildung
Franz
Schmidbauer, der hier (links) stehend das Schachgeschehen verfolgt,
ist
nicht nur seit 30 Jahren Vorstand des Vereins,
er steht auch immer und in
jedem Team mit vollem Einsatz seinen Mann.
Ohne in wäre der SV Deggendorf
sicher nicht da, wo er heute ist.
21.03.2012
Bericht von Franz Haselbeck
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Schachverein verpasst vorzeitige Rettung
SU Ebersberg-Grafing bei 3–5-Niederlage das bessere Team
– Chancen auf
Klassenerhalt nach wie vor intakt
Dabei sah es
zunächst einmal ganz und gar nicht nach einer Niederlage für Firlbeck & Co. aus.
Nach zwei wenig aufregenden Remispartien von Ludwig Bielmeier (Brett 4;
Deggendorf in der Folge immer zuerst genannt) gegen den routinierten Senior der
Gäste Christian Krause und Rainer Tauber (7) gegen Frank Bauer erzielte
Alexander Delchev – sein erneuter Einsatz hatte die Gäste sichtbar nervös werden
lassen – trotz der schwarzen Steine und der erkennbaren Bemühungen seines gewiss
nicht schwachen Kontrahenten Ulrich Zenker, den Remispfad zu beschreiten,
problemlos den Führungstreffer für Deggendorf. Mit welcher Ruhe und Übersicht
der Großmeister diesen Erfolg scheinbar mühelos einfuhr, erzeugte bei Freund und
Feind gleichermaßen bewunderndes Kopfschütteln.
Damit war es
aber vorbei mit der niederbayerischen Herrlichkeit – jetzt folgte Rückschlag auf
Rückschlag. Zunächst musste Andreas Krauß (8) seine kurz vor dem finalen
Mattschuss stehende Stellung gegen Melik Kurt Kramer aufgeben, dann verlor Petar
Krstic an Brett 2 im „Duell der Serben“ gegen Marko Maksimovic trotz
Figurenvorteil zunächst die Übersicht und dann die Partie, und schließlich erlag
auch Franz Haselbeck (6) nach zu zaghafter Eröffnungsbehandlung dem zunehmende
stärker werdenden Druck seines Gegenübers Stephan Brem. Den Schlusspunkt dieser
Serie von Pleiten, Pech und Pannen setzte Hubert Firlbeck im Duell der
Mannschaftsführer gegen Georg Schweiger, als er nach dem Verpassen einer
vorteilhaften Fortsetzung die Zeitkontrolle nach 40 Zügen – in allerdings schon
schlechterer Stellung – um Sekunden verpasste.
Damit war die
Messe bereits gelesen; mit ihren vier Siegen in Folge hatten die Gäste den
1–2-Rückstand in einen uneinholbaren 5–2-Vorsprung gedreht. Auch ein Großmeister
kann eben nicht mehr als einen Punkt erzielen! Für einen versöhnlichen Abschluss
sorgte noch Alex Stadler (Brett 5), der Arthur Gil erst die Qualität (Turm gegen
Läufer) abnahm und nach 74 Zügen und über 5 Stunden Spielzeit seinen a-Bauern so
weit nach vorne manövriert hatte, dass die Umwandlung zur Dame nicht mehr zu
verhindern war, was auch seinem Gegner natürlich nicht verborgen blieb und ihm
nur noch das gratulierende Händeschütteln als Option gewährte.
Dennoch ist
die Situation für Deggendorf nach wie vor keinesfalls hoffnungslos, nur leider
einigermaßen unübersichtlich, da die Zahl der Absteiger erst am Ende definitiv
feststehend wird, abhängig von den darüber liegenden Ligen. Derzeit liegt man
auf Rang 8 mit 5–9 Zählern und kann von Rottal II (2–14) sicher nicht mehr und
von Pang II (3–13) kaum noch überholt werden. Rechnet man, wonach es derzeit
aussieht, mit zwei Absteigern aus der Regionalliga Südost, wäre Deggendorf
bereits gerettet, doch steht dies keinesfalls fest. Und bei einem Sieg im
letzten Spiel bei der SK Gräfelfing wäre theoretisch sogar noch das Vorrücken
bis auf Platz 5 möglich, allerdings nur, falls alle anderen gefährdeten Teams
(Waldkraiburg, Ebersberg, Ingolstadt) auch mitspielen, womit kaum zu rechnen
ist. Fazit: Alles ist möglich, der bereits feststehende Klassenerhalt ebenso,
wie der Abstieg trotz eines klaren Sieges gegen die als einzige Mannschaft im
„Niemandsland“ der Tabelle schwebenden Gräfelfinger. Es bleibt spannend bis zum
Schluss!
26.02.2012
Bericht von Franz Haselbeck
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Der Klassenerhalt ist in Reichweite
Klarer Sieg des Schachvereins im Kellerduell gegen Pang/Rosenheim
– „Zweite“ und „Dritte“ verlieren
Nach dem
Kantersieg gegen Rottal II überzeugten Deggendorfs „Schacherer“ im
nervenaufreibenden Kampf gegen den Abstieg aus der Regionalliga Südost auch beim
eminent wichtigen Kellerduell auswärts gegen die Oberligareserve der SGem Pang/Rosenheim.
Ohne Niederlage in den Einzelduellen behielten die Niederbayern mit 5,5–2,5
verdient, wenn auch etwas zu hoch, die Oberhand und haben nun den Erhalt der
Klasse wieder in den eigenen Händen. Dagegen mussten die bislang
erfolgsverwöhnten Reserven dieses Mal ohne Punkte die Bretter verlassen: Die
Zweite unterlag in Aidenbach mit 3–5, die Dritte zuhause gegen Schaibing gar mit
1–5.
Duplizität der
Ereignisse: Wie zuvor schon Tegernsee verzichtete auch Pang darauf, das
Spitzenbrett gegen Großmeister Alexander Delchev zu besetzen, und so stand es
schon zu Beginn der Auseinandersetzung 1–0 für Deggendorf. Ob so ein Verhalten
sportlich ist, sei dahingestellt, Punkte bringt es allemal, und auch eine
gewisse Sicherheit für den Rest der Mannschaft. Dieser zeigte sich angesichts
der Führung zunächst einmal relativ entspannt. Nacheinander willigten Prof.
Johannes Grabmeier (Brett 8; Deggendorf in der Folge immer zuerst genannt) gegen
Christian Homann, Mannschaftsführer Hubert Firlbeck (3) gegen Michael Heubusch
und Andreas Krauß (7) gegen Stefan Kell in die Remisangebote ihrer Kontrahenten
ein, wobei sich diese angesichts des Rückstandes ihres ebenfalls mitten im
Abstiegssumpf steckenden Teams nicht sonderlich engagiert zeigten. Eine lasche
Einstellung, die sich alsbald rächen sollte, den an Brett 6 sorgte Franz
Haselbeck mit einem Paukenschlag für den entscheidenden „big point“. In guter
zunächst Stellung hatte er gegen Stefan Holzner unachtsam einen Bauern verloren
und stand danach wohl – wie es so schön heißt – im höheren Sinne bereits auf
Verlust, als sein Gegner ihn förmlich zu einem Qualitätsopfer (Preisgabe von
Turm gegen eine Leichtfigur) einlud und diesen kurzfristigen Materialvorteil
auch noch annahm, anstatt sich mit einem Dauerangriff auf Haselbecks Dame
zumindest noch ein Remis durch Zugwiederholung zu sichern. Wenige Züge später
lag Holzners Stellung in Trümmern und es stand etwas überraschend plötzlich
3,5–1,5 für Deggendorf.
Damit war die
Vorentscheidung bereits gefallen, den auch Ludwig Bielmeier konnte an Brett 4
gegen Gerhard Rosner am Ende klaren Vorteil für sich reklamieren, gab sich aber
in Anbetracht der Gesamtsituation mit einem halben Punkt zufrieden. Hauptgrund
dafür war die Partie von Alexander Stadler (5), der sein Damenendspiel gegen
Adrian Renner angesichts zweier Mehrbauern samt andauernder Mattdrohungen nur
noch durch gröbste Fahrlässigkeit hätte verlieren können. Lange unternahm er
aussichtsreiche Gewinnversuche, die sein Gegner jedoch gekonnt abwehren konnte,
bis sich Stadler schließlich ebenfalls mit einem Unentschieden zufrieden geben
musste, damit aber den Gesamtsieg für Deggendorf vorzeitig sicherstellte. Übrig
blieb nun noch Brett 2, und hier sorgte Petar Krstic gegen den routinierten
Christian Graf für das zweite Sahnehäubchen des Tages, und das in passiver
Stellung, wobei beide Seiten neben dem unverzichtbaren König noch Turm und
Springer besaßen und dazu vier Bauern; einen davon opferte Krstic im 45. Zug
kurzfristig, gewann ihn aber unverzüglich zurück und hatte sich mit diesem
feinen Manöver nicht nur aus der unangenehmen Umklammerung seines Gegners
befreit, sonder auch die Initiative an sich gerissen. Dieser kleine Vorteil
reichte ihm angesichts der knapper werdenden Bedenkzeit Grafs, um diesen in der
schönsten Partie des Tages nach knapp sechs Stunden und 76 Zügen zur Aufgabe zu
„überreden“. Damit steht Deggendorf mit 5 Punkten auf Rang 7 des Klassements.
Dort werden Trostberg, Unterpfaffenhofen und Tegernsee in den letzten beiden
Runden die Meisterschaft unter sich ausmachen. Das gesicherte Mittelfeld besteht
allein aus Gräfelfing, und ab Platz 5 – diesen nimmt derzeit Waldkraiburg mit 6
Punkten ein – kämpfen bis zum Schlusslicht SC Rottal (2 Punkte) noch alle um den
Klassenerhalt, da die Zahl der Absteiger infolge der Lage in den oberen Ligen
noch völlig offen ist. Klar ist nur: Mit einem Sieg gegen die punktgleiche SU
Ebersberg-Grafing kann Deggendorf den Klassenerhalt eine Runde vor Schluss
definitiv sicherstellen.
Beendet ist
die Saison hingegen bereits für Deggendorf II, da in der Bezirksliga Ost diese
Saison lediglich acht Mannschaften die Klingen kreuzten. Die letzte Runde gegen
Aidenbach ging mit 3–5 verloren, wobei als einzige Helmut Ertl seine Partie
gewinnen konnte; remis spielten Franz Schmidbauer, Hans Mittermaier, Lothar
Rader und Hans Oberberger. Aidenbach sicherte sich damit die Vizemeisterschaft
punktgleich mit Ortenburg und steigt laut Turnierordnung durch den Sieg im
direkten Vergleich erstmals in die Niederbayernliga auf. Herzlichen Glückwunsch
dazu! Böse erwischte es Deggendorf III mit 1–5 gegen Schaibing II, das damit die
Tabellenführung in der Kreisliga Ost übernahm. Als einziger konnte dabei Robert
Haselbeck einen ganzen Punkt einfahren, und nach 7 von zehn Runden findet sich
Deggendorfs Mischung aus Jung und Alt erwartungsgemäß im Mittelfeld wieder.
Foto: Noch
lachen beide! Roland Knechtel (rechts) und Franz Haselbeck vor ihrer Partie bei
den diesjährigen Niederbayerischen Meisterschaften,
mustergültig organisiert vom SV Aham, in der Haselbeck dem späteren Titelträger
die einzige Niederlage beibrachte.
Auch in den Mannschaftskämpfen gelangen ihm nach katastrophalem Start zuletzt
drei Siege in Folge. (Foto: Andreas Haider)
FH
05.02.2012
Bericht von Franz Haselbeck
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Deggendorfs Schachspieler mitten im Abstiegskampf
„Erste“ gewinnt gegen Rottal II mit 7–1 von den Brettern
– „Zweite“ wahrt Chance auf Spitzenplatz – „Dritte“ erstmals unterlegen
Erwartet hatte
der bisherige Tabellenletzte gegen die lediglich einen Punkt und einen Rang
besser notierte Oberligareserve der Spielgemeinschaft aus Eggenfelden und
Pfarrkirchen einen Nervenkrimi mit einem denkbar knappen Ausgang. Dass es anders
kam, lag alleine daran, dass sich Deggendorf erstmals in dieser Saison als
Mannschaft präsentierte, die weiß, worauf es im Abstiegskampf ankommt:
Kampfgeist, Geschlossenheit und Vertrauen auf die eigene Stärke und nicht auf
die Erfolge von Spitzenspielern. Und so war schon bald nach Beginn des
Mannschaftskampfes zu erkennen, dass die Vorteile an fast allen Brettern auf
Seiten der Heimmannschaft lagen, sehr zur Verwunderung der zahlreichen
schachinteressierten Zuschauer. Damit war es natürlich nicht getan, entscheidend
war es, die Vorteile auch zu verwerten, woran es dieses Mal jedoch nicht mangeln
sollte. Den Anfang machten Mannschaftsführer Hubert Firlbeck (Brett zwei;
Deggendorf in der Folge zuerst genannt) und Franz Haselbeck (5), die ihre
Gegenüber Andreas Siemens und Dr. Hans Eichinger relativ humorlos
zusammenschoben; Firlbeck, indem er dem aggressiven Wolgagambit des Gegners mit
einer zunächst ruhigen Variante begegnete, bei der das Standardprogramm des
Angreifers auf diesen selbst zurückschlug, Haselbeck mit einer Eröffnung, „die
ich noch vor einigen Wochen eigentlich schon ganz weit wegwerfen wollte, weil
sie bislang nie den erwünschten Erfolg brachte“, aber schon gegen
Unterpfaffenhofen erfolgreich zum Einsatz gekommen war. Auch im Schach ist eben
manchmal Geduld der Schlüssel zum Paradies!
Nur eine kurze
Verschnaufpause gewährte den Rottalern das verdiente Remis zwischen Michael
Bacholke und Edgar Brückl an Brett 7, danach setzte Deggendorf seinen Sturmlauf
unbeirrt fort. Alex Stadler (4) und Ludwig Bielmeier (3) stellten mit
überzeugenden Auftritten gegen Klaus Wiedmann, den Teamkapitän der Gäste, bzw.
Norbert Frühauf die Weichen vorzeitig auf Sieg. Und mit dem kuriosesten
Partieende des Tages erhöhte Professor Johannes Grabmeier (8) das Score um einen
weiteren Zähler. Grabmeier hatte den alten Kämpfer Alois Höchtl im Partieverlauf
gehörig unter Druck gesetzt und dabei dessen König in der Brettmitte
„festgenagelt“. Den finalen Mattangriff begegnete Höchtl, indem er seinen
Monarchen ergriff, um eine weit entfernte, Schach gebende Figur verbotener Weise
im Stil eines Damenzuges vom Brett zu nehmen, um darauf mit dem erstaunten – und
für Humor im Raum sorgenden – Ausruf: „Ach, das ist ja der König“ seinen Irrtum
in der Hitze des Gefechtes zu bemerken und sofort darauf aufzugeben.
Nachdem Rainer
Tauber (Brett 6) mit feiner Technik sein schwieriges Damenendspiel in den
sicheren Remishafen gelenkt hatte, wobei sein Gegenüber Andreas Nöhbauer noch
Glück hatte, dass Tauber zuvor einen sicheren Gewinnzug ausgelassen hatte,
zeigte Spitzenspieler Petar Krstic gegen Rainer Hartl, dass auch er sein
studienbedingtes Formtief überwunden hat. Ein materiell völlig gleichstehendes
Turmendspiel führte er studienhaft zum Sieg, indem er die Stärke eines Bauern
sowie seine aktivere Stellung präzise ausnutzte und damit den 7–1-Sieg fixierte.
Damit katapultierte sich Deggendorf mit einem Streich vom letzten Platz auf Rang
7 und damit aus den Abstiegsrängen. Doch der Schein trügt. Die Liga teilt sich
auf in vier Spitzenteams, die den Meister in den folgenden Duellen unter sich
ausmachen werden, und 6 Mannschaften, die noch gegen den Abstieg kämpfen. Und so
schön sich dieser Kantersieg auch anfühlt: Der letzte Platz ist für Deggendorf
genau einen Punkt weit entfernt, und in den beiden folgenden Spielen gegen die
Tabellennachbarn aus Pang und Ebersberg müssen mindest 3 weitere Zähler gut
geschrieben werden, um dem Duell mit dem Ex-Landesligisten Gräfelfing in der
letzten Runde gelassen entgegensehen zu können.
In der
Bezirksliga Ost schaffte Deggendorf II einen unerwartet hohen Sieg gegen Pocking,
wobei vor allem der Erfolg von Dr. Peter Roth am Spitzenbrett gegen Michael
Fuchs bemerkenswert ist. Auch wenn dieser bei seiner Niederlage kräftig mithalf,
muss ein derart starker und erfahrender Akteur erst einmal zu einem solchen
Fehler gezwungen werden. Gewinnen konnten daneben auch Hans Mittermeier, Thomas
Weiß (kampflos), Lothar Rader, Willi Haimerl und Helmut Ertl. Nach der
Niederlage von Tabellenführer SC Ortenburg gegen den TSV Aidenbach liegen diese
beiden Mannschaften vor der letzten Runde punktgleich an der Spitze des
Klassements, Deggendorf II lediglich einen Zähler dahinter. Mit einem Sieg gegen
Aidenbach können die Männer um Hans Oberberger und Franz Schmidbauer zumindest
Platz 2 aus eigener Kraft erreichen und zudem auf einen Ausrutscher der
Ortenburger in Pocking hoffen. Dann käme man sogar noch überraschend zu Meister-
und Aufstiegsehren. Etwas überraschend musste die „Dritte“ gegen dies bislang
wenig erfolgreiche Reserve aus Sonnen die erste Saisonniederlage einstecken.
Lediglich Karl Hilmer punktete an Brett 1 gegen Ludwig Resch, Thomas Berthold
steuerte an Brett 4 ein Remis zum 1,5–4,5 bei. Tabellenführer der Kreisliga Ost
ist aktuell Röhrnbach II, aber im sehr ausgeglichen besetzten 11-er-Feld hat
noch mindestens die Hälfte der Mannschaften Chancen auf die Meisterschaft. Die
junge Deggendorfer Truppe sollte also den Kopf keineswegs hängen lassen.
Foto: Rainer
Tauber (rechts) und Andreas Nöhbauer lieferten sich das spannendste Duell des
Tages, kritisch und aufmerksam verfolgt von (von links) Franz Schmidbauer,
Dr. Hans Eichinger, Michael Bacholke und (sitzend) Karl Hilmer. Altmeister Hans
Feichtinger beäugt im Hintergrund lieber das Brett von Professor Grabmeier, wo
wenig später
König und Dame eine humorvolle Verwechslung erfahren. (Foto:
Haselbeck)
FH
26.01.2012
Bericht von Franz Haselbeck
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Deggendorfs Schachspieler mitten im Abstiegskampf
„Erste“ verliert in Germering – „Zweite“ und „Dritte“
weiterhin auf Erfolgskurs
„Wenn man
vorne stehst, gewinnt man so ein Spiel, stehst man hinten, verliert man eben –
ob verdient oder nicht, danach fragt später keiner mehr.“ Diese frustrierte
Aussage eines Deggendorfers nach dem Regionalliga-Mannschaftskampf beim SC
Unterpfaffenhofen lässt das Ergebnis schon erahnen. Mit einer äußerst
unglücklichen 3–5-Niederlage trat man nach sechs Stunden Spielzeit die Heimreise
an, im Gepäck einen gefestigten letzten Tabellenplatz und die Gewissheit, dass
der Abstiegskampf nun auch für die größten Optimisten im Team unleugbare
Tatsache – mit ungewissem Ausgang – ist!
Dabei hatte
alles so gut begonnen. Franz Haselbeck (Brett sechs; Deggendorf in der Folge
zuerst genannt), im bisherigen Saisonverlauf völlig außer Form und folgerichtig
mit vier Niederlagen behaftet, gewann gegen den bislang ungeschlagenen und daher
klar favorisierten Klaus Kretschel nach nur 21 Zügen überzeugend eine Figur und
damit die Partie. Diese kurzzeitige Führung verwandelte sich zwar nach den
Niederlagen von Manfred Menacher (2) und Alexander Stadler (5), die gegen
Christian Grawe bzw. den Ex-Plattlinger Franz Brandl in unübersichtlichen
Stellungen jeweils entscheidenden Materialnachteil hinnehmen mussten, in einen
Rückstand. Doch der wieder erstarkte Ludwig Bielmeier sorgte an Brett 4 gegen
Jürgen Wawra, früher ebenfalls in Niederbayern für Grafenau aktiv, postwendend
für den Ausgleich, da sein Gegner zu verschwenderisch mit seiner Bedenkzeit
umging und in komplizierter Stellung für mehr als zehn Züge nur noch wenige
Sekunden zur Verfügung hatte, was ihm unweigerlich den Partieverlust durch
Zeitüberschreitung bescheren sollte.
Mit dem 2–2
war somit ein verheißungsvolles Zwischenresultat zu verzeichnen, standen doch
die verbliebenen Bretter allesamt durchaus ordentlich. Doch dann nahm das
Verhängnis seinen Lauf. Zunächst versäumte Spitzenmann Petar Krstic es mehrmals,
seinen Kontrahenten Erik Deues mit einfachen Mitteln in die Schranken zu weisen
und musste am Ende mit Remis durch Dauerschach zufrieden sein. Und in der
anschließenden Verlängerung kam es für Deggendorf knüppeldick: Anstatt einen
durchaus möglichen Sieg oder zumindest den verdienten Punktgewinn anzusteuern,
konnten Rainer Tauber (7) und Professor Johannes Grabmeier (8) ihre Partien
gegen Bernhard Kern und Dr. Christof Buss nicht halten, wobei vor allem Taubers
Niederlage enorm schmerzte. In ausgeglichener Stellung ging ihm am Schluss
einfach die Bedenkzeit aus, und da sein Gegner ernsthaft Gewinnversuch
unternahm, war auch die Reklamation auf ein Unentschieden nicht möglich –
typisch für „und dann kam auch noch Pech hinzu“! Mannschaftsführer Hubert
Firlbeck hingegen konnte an Brett 2 seinen gegen Franz Guttenthaler sauber
erspielten Mehrbauern im Turmendspiel nicht zum Erfolg verwandeln, doch stand zu
diesem Zeitpunkt die Niederlage ohnehin bereits fest. Jetzt hilft im
„niederbayerischen Kellerduell“ gegen die Rottaler Oberligareserve wirklich nur
noch ein Sieg, um überhaupt noch Chancen im Abstiegskampf zu haben.
Deutlich
besser agierte die 2. Mannschaft in der Bezirksliga Ost. Sie gewann sowohl das
Nachholspiel zuhause gegen SC Gardez Viechtach (Siege für Thomas Weiß, Lothar
Rader, Willi Haimerl und Hans Oberberger, Remis spielten Franz Schmidbauer und
Helmut Ertl) als auch in Runde 5 auswärts beim TV Freyung (hier holten Willi
Haimerl, Helmut Ertl und Hans Feichtinger ganze, Michael Bacholke, Hans
Mittermaier, Lothar Rader und Hans Oberberger halbe Punkte) mit 5–3 und belegt
damit derzeit Rang 3. Uneingeschränkt Freude bereitet den Verantwortlichen nach
wie vor das neu formierte „Team 3“. Zwar gelang gegen den TSV Aidenbach nicht
der erhoffte Sieg, sondern „nur“ ein 3–3, für das die Partiegewinne von
Alexander Lenhard – er konnte damit bislang alle Begegnungen für sich
entscheiden – und Thomas Berthold sowie die Punkteteilungen von Robert Haselbeck
und Timo Bösl sorgten. Doch dies genügte, um im Feld der 11 Mannschaften die
Spitze zu behaupten und die Chancen auf die Meisterschaft intakt zu halten,
mehr, als sich die aus hoffnungsvollen Jugendspielern und „alten Hasen“
zusammengesetzte Mannschaft zu erträumen wagte. Und sollten Haselbeck, Hilmer,
Lenhard und Co. weiterhin so kampfkräftig und geschlossen auftreten, ist eine
Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen. Zumindest die „Erste“ sollte
sich an dieser Einstellung ein aufmunterndes Beispiel nehmen.
FH
20.11.2011
Bericht von Franz Haselbeck
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Deggendorfs Schachspieler mit ersten Teilerfolg
in der Regionalliga –
„Zweite“ verliert – 3. Mannschaft gewinnt
Im Duell der
Donaustädter sah es zunächst vielversprechend für den Gast aus Niederbayern aus.
Professor Johannes Grabmeier (Brett 8; Deggendorf in der Folge immer zuerst
genannt) bei seinem ersten Saisoneinsatz in der Ersten und der starke Neuzugang
Alexander Stadler (Brett 4) zwangen ihre jeweils etwas zu forsch bzw.
optimistisch agierenden Kontrahenten Frank Schröder und Lothar Michaelis
souverän zur Aufgabe. Doch diesen beiden Siegen standen alsbald die Niederlagen
von Franz Haselbeck (5) und Rainer Tauber (6) gegenüber; beide Routiniers sind
derzeit von ihrer Bestform ein gutes Stück entfernt und hatten Ewald Appel bzw.
Dr. Andreas Götz am Ende nichts mehr entgegenzusetzen. Somit ging es nach 4
Stunden Spielzeit mit dem Zwischenstand von 2–2 in die „Verlängerung“ – die sich
zu einem kaum absehbaren, dramatischen „Showdown“ zuspitzen sollte.
Zunächst lief
noch alles in geordneten Bahnen ab. Am Spitzenbrett erreichte Petar Krstic gegen
den Internationalen Meister Alexander Maier ein Unentschieden durch
Zugwiederholung, nachdem er es leider zuvor versäumt hatte, seinen Vorteil in
ein überschaubares und klar besser stehendes Endspiel zu überführen. Andreas
Krauß (7) tat es ihm gegen Emin Duraku gleich, nachdem er sich zuvor sehr
umsichtig verteidigt und ein Turmendspiel mit gleicher Bauernzahl erreicht
hatte. Für die Führung sorgte – die Spielzeit neigte sich mehr und mehr dem Ende
entgegen – Ludwig Bielmeier (3), der seinen Gegenüber Thomas Zeindlmeier in dem
für ihn charakteristischen Stil über Stunden mehr und mehr unter positionellen
Druck gesetzt hatte, bis dessen Stellung völlig kollabierte: Ein mehr als
verdienter Erfolg des Deggendorfer Serienstadtmeisters nach langer Durststrecke
in den Ligaspielen!
Aller Augen
richteten sich nun auf das 2. Brett, wo Hubert Firlbeck gegen Wolfgang Sailer
eine kuriose – und in der knappen Zeit auch schwierig zu spielende –, aber
letztendlich gewonnene Stellung erreicht hatte. Firlbeck hatte den Vorteil der
Qualität (= Turm gegen Läufer), sein Kontrahent sich dafür allerdings 4
Freibauern auf beiden Flügeln geschaffen. Nun wäre ein einfacher Turmschwenk als
Sicherheitszug von Nöten gewesen, und die Stellung hätte sich für den
Deggendorfer Mannschaftsführer quasi „von selbst“ gespielt. Firlbeck jedoch
wandelte sofort seinen eigenen Freibauern in eine Dame um, die Sailer unter dem
Opfer seines Turmes wieder vom Brett entfernte. Nun hatte der Ingolstädter nur
noch den Läufer gegen zwei Türme, seine weit vorgerückten Bauern schufen jedoch
in Verbindung mit dem König gewaltige taktische Drohungen, die zumindest ein
Unentschieden hätten erzwingen können, was für Deggendorf ja immer noch zum Sieg
gereicht hätte. Doch in buchstäblich letzter Minute tappte Firlbeck in die
Falle, indem er ein Schach zuließ und anschließend zunächst den in der Diagonale
des Königs platzierten Turm und anschließend Haus und Hof verlor. Schach ist
oftmals tragisch und ungerecht, doch solche Szenarien machen einfach den Reiz
dieses unergründlichen Spiels aus.
Ohne Punkte
blieb dieses Mal die „Zweite“ gegen die ambitionierten und erheblich verstärkten
Schachfreund aus Ortenburg, die man wohl als den absoluten Titelfavoriten der
Bezirksliga Ost ansehen muss. Mit 3,5–4,5 verloren die ersatzgeschwächten
Deggendorfer dabei denkbar knapp. Thomas Weiß (Brett 4) und Willibald Haimerl
(6) holten ganze, Franz Schmidbauer (2), Helmut Ertl und Hans Feichtinger halbe
Zähler. Besser machte es die neu formierte „Dritte“, die sich nach ihrem
3,5–2,5-Erfolg gegen Vilshofen an die Spitze der Tabelle setzte: Robert
Haselbeck (Brett 2), Alexander Lenhard (4) und Timo Bösl (6) gewannen ihre
Partien, Thomas Berthold sorgte mit seinem Remis dafür, dass sich die Waage am
Ende ganz auf die Seite von Deggendorf III neigte.
im Bild rechts gegen den
Ingolstädter Lothar Michaelis,
hat sich bereits gut in die Mannschaft
integriert
und ist mit einem Ergebnis von 2 Punkten aus 3 Partien
erfolgreich
in seine erste Regionalliga-Saison gestartet.
(Foto: F.
Haselbeck)
FH
12.11.2011
Bericht von Franz Haselbeck
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Schach: Deggendorfs Spitzenspieler besiegt den
Europameister
Verpatzter Start in der Regionalliga – 2. und 3.
Mannschaft auf Erfolgskurs
Großmeister
Delchev wurde in allen neun Begegnungen eingesetzt und erzielte mit 4,5 Punkten
ein ausgezeichnetes Ergebnis gegen Gegner der absoluten Weltklasse, die im
Schnitt 30 ELO-Punkte mehr als er auf ihrem Konto hatten. Besonders
hervorzuheben ist dabei sein Erfolg gegen den derzeit in bestechender Form
agierenden Russen Alexander Morozewich, aktuell die Nummer neun der
Weltrangliste. Topfavorit Russland war ohne Chance bei der 1–3-Niederlage gegen
Bulgarien, das bis zum Schluss um die Medaillen mitspielte und erst in der
letzten Runde nach zuvor 5 Siegen und 2 Remis von den Ungarn mit 0–4 unsanft
ausgebremst wurde und vom geteilten 3./4. Platz auf Rang sieben zurückfiel.
Dennoch können sich der Delchev und Co. – frei nach dem
Weltpokal-Sieger-Besieger FC St. Pauli – zumindest Europameister-Besieger
nennen.
Die
Deggendorfer Mannschaft jedoch tut es dem bulgarischen Großmeister vorerst noch
gar nicht gleich. Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Tegernsee ging
auch das 2. Spiel in der Regionalliga, dieses Mal an den heimischen Brettern,
gegen Waldkraiburg verloren, und zwar mit 2–6 sang- und klanglos und auch in
dieser Höhe verdient. Lediglich Manfred Menacher (Brett 2), Hubert Firlbeck (3),
Alex Stadler (4) und Michael Bacholke erreichten in etwa Normalform, ohne in
ihren Remispartien restlos zu überzeugen. Petar Krstic (1), derzeit
studienbedingt völlig außer Form, ging im Angriffswirbel seines nominell
deutlich schwächeren Gegners völlig unter, Franz Haselbeck (5) verlor durch
einen unverständlichen Eröffnungsfehler bereits früh einen Bauern ohne
Kompensation und stellt so die Weichen – allerdings in die falsche Richtung,
Rainer Tauber (6) stand zwar zwischenzeitliche gut, musste sich aber in seiner
üblichen Zeitnot den taktischen Finessen seines Kontrahenten beugen, und auch
für Andreas Krauß war das Spiel aus, bevor es noch so richtig angefangen hatte.
Gegen Ingolstadt ist jedenfalls am kommenden Wochenende eine deutliche
Leistungssteigerung von Nöten, um nicht erneut „von den Brettern“ gefegt zu
werden.
Besser machen
es da die 2. und 3. Mannschaft des Schachvereins. Die „Zweite“ erreichte gegen
die mit ihren österreichischen Legionären angetretenen Schachfreunde aus Sonnen
ein beachtliches 4–4, wobei vor allem die Routiniers Franz Schmidbauer, Lothar
Rader und Georg Reisinger mit ganzen Punkten zu überzeugen wussten. Die „Dritte“
kam bei der ebenfalls stark aufgestellten Reserve von Röhrnbach ebenfalls zu
einem Unentschieden; hier zeichnete aber die Jugend an Brett 4–6 in Gestalt von
Alexander Lenhard, Thomas Berthold und Timo Bösl für die Siege verantwortlich.
Deggendorf II empfängt am kommenden Samstag die ambitionierten Ortenburger zum
Topspiel der Bezirksliga, während Deggendorf III sich mit dem SC Vilshofen
auseinandersetzen muss. Beide Teams wollen dabei versuchen, sich im Vorderfeld
der Tabelle festzusetzen, für die „Erste“ hingegen geht es schon nach nur zwei
Runden „um’s nackte Überleben“:
FH
02.10.2011
Bericht von Franz Haselbeck
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Schachverein verliert unglücklich in Tegernsee
3–5 gegen den
Ex-Bundesligisten – Zweite und Dritte mit klaren Siegen
Es wäre ein
Auftakt nach Maß für Deggendorfs Schachspieler geworden, wenn das
Regionalligateam in Tegernsee die sich ihm bietenden Chancen genutzt hätte. Denn
sowohl die Zweite in der Bezirksliga Ost mit einem 6–2-Erfolg gegen Pocking als
auch die neu formierte Dritte in der Kreisliga mit einem 5,5–0,5 Kantersieg
gegen Viechtach II waren erfolgreich in die neue Saison gestartet, während die
Erste nach einem mehr als unglücklichen Spielverlauf mit leeren Händen die
Heimreise antreten musste.
Dabei hatte
die Begegnung gegen den Ex-Bundesligisten – noch 2009 hatte Tegernsee in der
höchsten deutschen Spielklasse Rang 3 belegt – verheißungsvoll begonnen.
Deggendorf konnte mit seinem neuen Star Aleksander Delchev am Spitzenbrett
aufwarten. Der bulgarische Großmeister kam direkt vom Mannschafts-Europacup im
slowenischen Rogaska Slatina angereist, wo er mit seinem Team Naiden Voinov Rang
15 unter 62 Mannschaften belegt und an Brett 1 das hervorragende Ergebnis von
3,5 Punkten aus 6 Partien erzielt hatte, wobei er seine einzige Niederlage gegen
den absoluten Weltklassemann Michael Adams quittieren musste. Auch gegen
Tegernsee punktete er ohne Probleme, da der gegen ihn gesetzte Internationale
Meister (IM) Edin Pezerovic sich als nur auf dem Papier vorhandene Luftnummer
erwies und der Punkt kampflos an die Donaustädter ging. Über die Sportlichkeit
eines solchen Verhaltens seitens der Gastgeber, die zugleich mit einer
kompletten 2. Mannschaft antraten und so das erste Brett keinesfalls hätten
unbesetzt lassen müssen, kann man zumindest geteilter Meinung sein!
Der weitere
Spielverlauf gestaltete sich für Deggendorf zunächst positiv. Andreas Krauß
(Brett 7), Michael Bacholke (8) und, nach beherztem Kampf, Neuzugang Alex
Stadler (5) sicherten mit verdienten Punkteteilungen die Führung, bevor Manfred
Menacher an Brett 2 gegen IM Roman Vidonyak in schwieriger Stellung die beste
Verteidigung verabsäumte und aufgeben musste. Dennoch war man im Lager der Gäste
nach wie vor guter Dinge, denn nach der ersten Zeitkontrolle stand man zumindest
in zwei der drei verbliebenen Partien deutlich besser. Doch dann nahm das Unheil
seinen Lauf. Zunächst stellt Hubert Firlbeck (3) gegen die International
Meisterin Nellya Vidonyak ohne Not seinen Mehrbauern ein, der ihm wohl den Sieg
gebracht hätte, und musste statt dessen ins Remis einwilligen. Anschließend
vergab Franz Haselbeck, der zuvor Brett und Gegner klar dominiert hatte,
zunächst ein gewonnenes Turmendspiel mit Mehrbauern kläglich und danach das
entstandene Bauernendspiel, das zumindest bei bester Fortsetzung noch den halben
Punkt eingebracht hätte, äußerst unglücklich und verlor. Jetzt hing beim Stande
von 3–4 alles vom 4. Brett ab, wo Ludwig Bielmeier sich gegen den
Ex-Deggendorfer Gerhard Lettl eine Mehrfigur erspielt hatte, dafür jedoch zwei
Bauern und die Initiative seinem Kontrahenten überlassen musste. Und diese
Bauern wurden ihm in den letzten dramatischen Sekunden noch zum Verhängnis, da
Lettl einen von ihnen zur Dame und zum Punktgewinn umwandeln konnte und den
Tegernseern damit den Sieg mit 5–3 sicherte, womit in deren Reihen noch kurze
Zeit vorher eigentlich kaum mehr jemand ernsthaft gerechnet hatte. Nun stehen
Firlbeck und Co. im nächsten Heimspiel am 23. Oktober ab 10 Uhr im Stadthotel
Kolpinghaus gegen Waldkraiburg bereits wieder unter Druck, denn mit einer
weiteren Niederlage wäre man schon zu Beginn der Saison im Abstiegskampf
angekommen, den man heuer eigentlich gerne vermieden hätte.
Deutlich
besser machten es die zweite und dritte Mannschaft des Schachvereins mit klaren
Erfolgen gegen Pocking bzw. Viechtach II, wobei von den 14 hier ausgetragenen
Partien (die Kreisklasse wird nicht mit den üblichen acht, sondern nur mit sechs
Spielern absolviert) keine einzige verloren ging. Für die Zweite punkteten Franz
Schmidbauer (Brett 2), Helmut Ertl (6), Hans Feichtinger (7) und Karl Hilmer (8)
voll, Professor Johannes Grabmeier (1), Johann Mittermeier (3), Nachwuchstalent
Thomas Weiß (4) und Georg Reisinger (5) jeweils zur Hälfte. In der aus
Routiniers und hoffnungsvollen Nachwuchsspielern neu zusammengesetzten Dritten
ließ lediglich der Teamsenior Rudolf Veitl mit sich über ein Remis verhandeln,
Robert Haselbeck (Brett 1), Alexander Lenhard, Thomas Berthold, Timo Bösl und
Günther Berthold (Brett 3–6) sorgten mit ganzen Zählern für den fast perfekten
Start.
Bild 1:
Rückkehrer Manfred Menacher (links), der eigenen Jugend entstammender 3-facher
bayerischer Meister, konnte seine Partie gegen den starken Roman Vidonyak nicht
halten.
FH
15.09.2011
Bericht von Franz Haselbeck
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Schachverein mit spektakulären
Neuverpflichtungen
Mit zwei Großmeistern und einem mehrfachen bayerischen Meister in die neue Regionalliga-Saison
Auftakt gegen Ex-Bundesligisten
Tegernsee
Am 2. Oktober starten die Schachligen in die neue Saison
2011/12, und für diese hat sich der Schachverein Deggendorf in der Regionalliga
Südost nach zwei harten Jahren mit permanenten Sorgen um den Klassenerhalt
einiges vorgenommen. Insgesamt vier Akteure wurden neu für den Kader
verpflichtet, darunter auf Vermittlung des bereits seit drei Jahren für die
Niederbayern aktiven serbischen Gastspielers Petar Krstic auch zwei renommierte
Großmeister, denen man ohne Übertreibung Bundesligaformat zusprechen kann.
Das erste Brett besetzt Großmeister (seit 1998) Alexander
Delchev, 175. der aktuellen Weltrangliste (ELO 2620), 4. im Ranking seines
Heimatlandes Bulgarien, das der 40-jährige unter anderem bei fünf
Schacholympiaden vertrat. 1994, 1996 und 2001 gewann er die Landesmeisterschaft,
1991/92 wurde er im holländischen Aalborg Junioren-Europameister. Damit steht er
in einer Reihe mit den heutigen absoluten Weltklassespielern Vassily Ivanchuk,
Boris Gelfand und Levon Aronian, die sich diesen Titel ebenfalls zu Beginn ihrer
Karriere sicherten. Seine jüngsten größeren Einzelerfolge datieren auf das Jahr
2007, als er das Internationale Schachfestival in Benidorm und die Offenen
Meisterschaften von Kroatien für sich entscheiden konnte. Bei den diesjährigen
französischen Mannschaftsmeisterschaften remisierte er gegen die beiden
„Supergroßmeister“ Dimitry Jakovenko (Russland) und Michael Adams (England) und
errang mit dem Team von „Marseille Echecs“ den Titel. Großmeister Delchev ist Verfasser
zweier Schach-Standartwerke über die Sizilianische und die Grünfeld-Verteidigung.
Brett 2 nimmt
Großmeister (seit 2003) Nikola Sedlak ein, derzeit 273. der Weltrangliste (ELO
2589) und 6. der serbischen Rangliste. Bei der Schacholympiade 2010 gelang dem
28-jährigen das Kunststück, dem Weltranglisten-Ersten und „Wunderkind“ Magnus
Carlsen mit den schwarzen Steinen ein Unentschieden abztutrotzen, wobei er
zeitweise sogar einen Mehrbauern sein Eigen nennen konnte. Herausragend unter
seinen vielen Erfolgen ist sicher der Gewinn der EU-Meisterschaft im Juni 2007
in
Arvier.
Der bisherige Spitzenspieler Petar Krstic (3) folgt als Nummer 4 mit Rückkehrer Manfred Menacher eine weitere „Granate“. Das Deggendorfer Eigengewächs der 1980er Jahre, bayerischer Meister 1993, 1994 und 1997 und Gewinner des Schnellschach-Titels 2009, hat sich nach zwei weniger erfreulichen Jahren beim Landesligisten Kehlheim wieder seinem Heimatverein angeschlossen, dem er bei seinem ersten Comeback 2008/09 mit einer makellosen Bilanz entscheidend zu Meisterschaft und Aufstieg mit verholfen hat. Nebenbei ist Menacher auch noch für Ranshofen in der 2. Österreichischen Liga aktiv. Nach Mannschaftsführer Hubert Firlbeck und Rekord-Stadtmeister Ludwig Bielmeier folgt mit Alexander Stadler die vierte Neuverpflichtung. Der junge Vilshofener, schon seit zwei Jahren im Deggendorfer Vereinsgeschehen präsent, hat die Chance zur sportlichen Verbesserung ergriffen und kürzlich mit dem Gewinn des Opens im österreichischen Braunau vor deutlich höher eingestuften Kontrahenten, verbunden mit dem Sprung über die 2000er DWZ-Marke, bereits eine Kostprobe seines Talents abgeliefert. Die ersten Acht komplettiert Franz Haselbeck, doch da im Lauf der Saison sicher nicht immer alle Topspieler gleichzeitig eingesetzt werden, können sich auch die Rainer Tauber (9) und Andreas Krauß (10) als fester Bestandteil des Teams fühlen. Für weitere personelle Notfälle stehen die Männer der zweiten Mannschaft um Vorstand Franz Schmidbauer Gewehr bei Fuß. Wie die Aufstellung beim Saisonauftakt in Tegernsee, eine Mannschaft, die vor wenigen Jahren noch in der Bundesliga und im Europacup aktiv war und mit Edin Pezerovic, Roman und Nelya Vidnonyak ebenfalls drei International Meister aufbieten kann – schau mer mal. Jedenfalls profitiert von den Neuzugängen nicht nur Deggendorf I, auch der „Zweiten“ stehen nun so viele Spieler wie lange nicht zur Verfügung und die Verantwortlichen haben sich daher entschlossen, auch noch ein drittes Team für die Kreisliga Ost zu melden, um allen spiefreudigen Schacherern auch die Chance zum Einsatz zu geben.
FH
Foto:
Großmeister Alexander Delchev, Spitzenspieler des Deggendorfer Schachvereins in
der kommenden Saison.
10.04.2011
Bericht von Franz Haselbeck
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Schachverein Deggendorf: Klassenerhalt trotz
Niederlage
3–5 in
Ingolstadt – „Zweite“ gegen Passau ohne
Chance
„Das ist
gerade so noch einmal gut gegangen.“ Dieser Aussage von Mannschaftsführer Hubert
Firlbeck, mit der er den glücklichen Erhalt der Regionalliga für Deggendorfs
Schacherer kommentierte, ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Trotz einer
Niederlage nach einer erneut nicht überzeugenden Leistung bei der
Landesligareserve des SK Ingolstadt gelang es, die Klasse zu sichern. Grund
dafür war der gleichzeitige Misserfolg des einen Punkt hinter Deggendorf
liegenden SV Ilmmünster in Gräfelfing. Damit muss Ilmmünster, das vor der Saison
den Aufstieg in die Landesliga als Ziel formuliert hat, zusammen mit dem SC
Straubing den bitteren Weg in die Ober- bzw. Niederbayernliga antreten. An der
Tabellenspitze aber sind der SK Landshut und Gräfelfing sowohl nach Mannschafts-
wie auch nach Brettpunkte gleich und haben jeweils auch die identische Anzahl an
Gewinnpartien auf ihrem Konto. Somit entscheidet über den Aufstieg in die
Landesliga Süd – das Los! Warum die Funktionäre diesen „Wahnsinn, der
Wirklichkeit wird“, so der Kommentar auf der Webseite der Landshuter, ins
Regelwerk geschrieben haben und nicht einen sportlich fairen Stichkampf, wird
wohl auf ewig ihr Geheimnis bleiben.
Der Wettkampf
in Ingolstadt spiegelt exakt Deggendorfs Saisonverlauf wieder. Einem
herausragenden Start, in der Liga mit drei Siegen in Folge, hier mit drei
Gewinnpartien in Serie, folgte der totale Absturz. Schon zu Beginn gingen die
Niederbayern mit 1–0 in Führung, da die Heimatstadt des Ministerpräsidenten nur
mit 7 Mann antrat und Brett 3 gegen Ludwig Bielmeier nicht besetzen konnte. Es
folgten rasche Erfolge von Petar Krstic (Brett 1; Deggendorf in der Folge zuerst
genannt) gegen Dr. Wolfgang Claß und Professor Johannes Grabmeier (7) gegen
Frank Schröder, und mit einem komfortablen Vorsprung und weitgehend
zufriedenstellenden Positionen an allen übrigen Brettern schien der Ligaverbleib
aus eigener Kraft nur noch eine Frage der Zeit.
Was folgte,
ist nur mit dem strapazierten Nervenkostüm der seit 5 Runden mit Niederlagen
konfrontierten Akteure zu erklären. Alle Partien gingen, wie man so schön sagt,
„den Bach hinunter“. Den Anfang machte Michael Bacholke (8), der gegen Dr. Ralf
Hartmann eine Springergabel mit gleichzeitigem Angriff auf König und Dame
übersah und sofort aufgeben musste. Es folgten Franz Haselbeck (4), der gegen
Dr. Andreas Götz seine gute Eröffnungsbehandlung überschätzte, die Stellung
überzog und trocken ausgekontert wurde, Hubert Firlbeck (3), der ein
vorteilhaftes Endspiel gegen Ewald Appel zum Verlust misshandelte und Rainer
Tauber (5), dessen Einschätzung, nach dem Abtausch der Damen Ausgleich gegen
Daniel Ebenhöch erreicht zu haben, sich als Trugschluss herausstellte. Den
Schlusspunkt setzte dann Andreas Kraus; an Brett 6 verlor er gegen Emin Duraku
zunächst einen Bauer, dann einen Läufer und damit auch die letzte Partie der
Saison. Den hängenden Köpfen beim gemeinsamen Lokalbesuch und während der langen
Heimatfahrt folgte erst gegen 18 Uhr hörbares Aufatmen, als der Spielleiter alle
Ergebnisse der Schlussrunde ins Netz gestellt hatte. Für die nächste Saison
allerdings ist eine klare Steigerung der gesamten Mannschaft unbedingt
notwendig, um noch länger auf diesem Niveau das königliche Spiel betreiben zu
können.
Keine Chance
hatte Deggendorf II im alles entscheidenden Duell um die Meisterschaft gegen
Passaus Oberligareserve. Bei einem Sieg hätten Schmidbauer und Co. den
Tabellenführer in der Bezirksliga Ost noch in quasi letzter Sekunde vom Thron
stürzen und den Weg in die Niederbayernliga antreten können. Dies wussten aber
auch die Passauer, und boten aus ihrem reichen Reservoir ein überragendes Team
auf, gegen dass kein Kraut gewachsen war. Mit 3–5 fiel die Niederlage noch
durchaus moderat aus. „Schorsch“ Reisinger holte an Brett 8 gegen Wilfried Kuran
den einzigen vollen Punkt, Dr. Peter Roth – er hatte es mit dem internationalen
Titelträger FIDE-Meister Dr. Arpad Geller zu tun –, Johann Mittermeier, der mit
8 Punkten aus neun Partien das beste Einzelergebnis der gesamten Liga erzielte,
Helmut Ertl und Willibald Haimerl holten jeweils ein beachtliches Remis, während
Franz Schmidbauer gegen den Internationalen Meister und früheren
Bundesligaspieler Wolfgang Kaiser, Christian Stutzke und Lothar Rader die
Überlegenheit ihrer durchgehend höherklassig erprobten Kontrahenten anerkennen
mussten. Dennoch, die Vizemeisterschaft ist ein schöne Erfolg, und nächstes Jahr
heißt es einfach: Auf ein Neues!
FH

Foto: Der
Ingolstädter Mannschaftsführer Daniel Ebenhöch (rechts), mit 8,5 Punkten aus 9
Partien der überragende Spieler der Regionalliga Südost, erklärt Professor
Grabmeier nach getaner Arbeit das Geheimnis seines Erfolgs. (Foto: Haselbeck)
... weitere Berichte von Franz Haselbeck aus dem Jahr 2010 in unserem Zeitungsarchiv:
zeitung10.htm - zeitung09.htm
- zeitung08.htm -
zeitung07.htm - zeitung06.htm -
zeitung05.htm